Upcoming: Sonja Indin & Clara Vetter

Projekt „Fata Morgana“

Victorian Poetry & Classical Echos reimagined

Ein Gesangs- und Jazzklavier-Duo, das nicht von Ehrfurcht, sondern von Neugier geleitet wird. Zeitlose Worte von Christina Rossetti (1830-1894) und Emily Dickinson (1830-1886) erscheinen im neuen Licht. Bekanntes erklingt in neuer Gestalt- wie eine Fata Morgana zwischen Tradition und Gegenwart. 

Gabriel Faurés „Pavane“ swingt, Beethovens „Freunde schöner Götterfunken“ groovt und wo andere Halt machen, gehen sie weiter: selbst Arnold Schönberg wird hier nicht zitiert sondern verwandelt. Basierend auf sein bekanntes Werk „Verklärte Nacht“ arrangierte Sonja Indin ein Stück mit dem Gedicht „Remember me“ von Christina Rossetti. Reduziert auf die Essenz, neu gedacht für Stimme und Klavier- komproimisslos, intim, lebendig.

Klangbeispiel Ausschnitte von Proben Projekt „Fata Morgana

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Fata Morgana – Klang, Poesie und Projektion

Fata Morgana ist ein interdisziplinäres Konzertprojekt, das die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit in einander verwebt. Ausgehend von viktorianischer Lyrik begegnen sich Jazzgesang, Klavier, klassische Musik und visuelle Projektionen. Bekannte Werke wie Schönbergs Verklärte Nacht und Faurés Pavane erscheinen in ungewohnten musikalischen Zusammenhängen. Das Projektgebende Stück „Fata Morgana“ ist eine neue Interpretation von Beethovens bekannter Melodie Ode an die Freude erstmals mit Rossettis Poesie. Die grafischen Projektionen erweitern den Bühnenraum um imaginäre Bildwelten, die das Publikum zwischen Realität, Erinnerung und Illusion oszillieren lassen. Musik, Poesie und Bildkunst verschmelzen zu einer künstlerischen Installation, die das Thema „Sein und Schein“ sinnlich erfahrbar macht und die Frage stellt, wie Wirklichkeit entsteht – und wie leicht sie sich verwandeln lässt.

Christina Rossetti und Johannes Brahms haben zur gleichen Zeit gelebt. Ob sie sich je begegneten? Vermutlich nicht. Obwohl… Sonja Indin imaginiert, wie ihre beiden Kunstformen sich scheinbar lückenlos verbinden lassen. Ein Dialog über Jahrhunderte- hinweg.


  • Die viktorianische Lyrik bewegt sich häufig zwischen Traum, Erinnerung, Sehnsucht, Tod, Ideal und Wirklichkeit.
  • Schönbergs Verklärte Nacht erzählt selbst von einer Verwandlung der Wahrnehmung: Schuld wird zu Vergebung, Dunkelheit zu Licht – Realität wird durch Interpretation verändert.
  • Faurés Pavane beschwört eine vergangene höfische Welt und spielt mit Nostalgie und Inszenierung.


Die Ebene von Sein und Schein umfasst auch das Wissen um die Vergänglichkeit. Was eben noch war, verflüchtigt sich. Christina Rossetti war eine Meisterin darin diesem Gefühl Worte zu verleihen.
Das Gedicht „In an artist‘s studio“ thematisiert die Muse als Projektsionsfläche des Betrachters „Not as she is, but as she fills his dream“. Wie passend in unserer Instagram- visuellen Welt.

 Die Verbindung von klassischem Repertoire, literarischer Adaption und improvisatorischer Praxis schafft eine eigenständige Klangsprache mit hoher kultureller Relevanz. 

Zwischen Komposition und Improvisation entsteht ein Format, das musikalisches Erbe neu kontextualisiert und für ein heutiges Publikum emotional zugänglich macht.

Lernen Sie uns kennen

Sonja Indin & Clara Vetter 

Projekt FATA MORGANA

mit Gast Philipp Hillebrand
visual art by Christoffer Joergensen

Das Musikduo kann je nach Bühne mit dem Bassklarinettisten Philipp Hillebrand ergänzt werden. Kunst Projektionen via Beamer ergänzen das Klangerlebnis zu einem interdisziplinären Konzerterlebnis.

Sonja Indin (*1980)
Gesang, Arrangement, Konzept, Kompostion


Studium in Zürich und Cardiff (UK)

Projekte: 

  •  AUGEN IN DER  GROSSSTADT: Tucholsky Hommage
  • Do you know me?
  •  And Then She Wrote


Tätigkeit an Musikschule Konservatorium Zürich und Kantonsschule Uetikon am See

Clara Vetter (*1996)

 Klavier

Studium in Stuttgart & Kopenhagen, 

Förderpreis

Stuttgarter Steinway & Sons
 
Projekte: 

  •  „Fabulae“
  •  „What dances here“
  • „Leading Impulse“


Tätigkeit
Musikakademie Basel, Vertretung Dozentin Gehörbildung Stuttgart

Philipp Hillebrand 

(*1989) Bassklarinette

Studium in Zürch
Preisträger der
"Friedl Wald Stiftung"

Projekte: 

  • Trio Môme
  • YMONOS (Sideman)
  • Studiomusiker (Black Sea Dahu)


Tätigkeit
Kantonsschule Wiedikon und Mitglied Jazzbaragge Wednesday Jam
und Konzertreihe Lotha Series in Basel

Christoffer Joergensen (*1978)
Visual art

Studium am Royal College of Art in London

Projekte:

  •  Plectages 
  •  Digital Landscapes
  • computer animation
  • SPACELANDERS
  • All the Time, 
  • Dream Recall, 


Musikkollaberationen:
Matthias Tschopp  Noemi Büchi

Repertoire:

       Johannes Brahms / Emily Dickinson

  • Up Hill (Nighfall) Charlie Haden / Christina Rossetti
  • From the Antique (Endekapalmos) Kostas Theodorou / Christina Rossetti
  • A Triad Sonja Indin / Christina Rossetti

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